Publikation

Das Inverted Classroom Modell zum Abgleich unterschiedlicher Vorkenntnisse

Publikation, 2020

Outline

W. Ortner, G. Schutti-Pfeil, G. Wagner - Das Inverted Classroom Modell zum Abgleich unterschiedlicher Vorkenntnisse - Tagungsband zur Tagung Inverted Classroom and beyond 2020, Baden, Österreich, 2020, pp. 58-68

Abstract

Das didaktische Konzept ICM findet an Hochschulen seit vielen Jahren eine Vielzahl von Einsatz¬möglichkeiten (vgl. u.a. Reinmann, 2005; Steinkogler, 2014). An der Fachhochschule OÖ wird ICM zur Umsetzung von Lehrveranstaltungen unterschiedlicher Disziplinen eingesetzt. Im vorliegenden Beitrag soll die Weiterentwicklung des ICM an der FH OÖ gesamt sowie beispielhaft Erfahrungen bezüglich des Erfolgs des ICM-Einsatzes von Lehrveranstaltungen (LVs) aus zwei Disziplinen beschrieben werden. Untersucht wurde der ICM-Einsatz an der FH OÖ über mehrere Jahre hinweg. Anpassungen in der Gestaltung der LVs erfolgten als Antwort auf disziplin-spezifisch unterschiedliche Vorkenntnisse und heterogene Anforderungen bei den Studierenden (wie z.B. vollzeit vs. berufsbegleitend Studierende, unterschiedliche Betroffenheit im beruflichen Alltag, Vertrautheit mit „invertierten“ Lehr- und Lernszenarien). Betrachtet man nun erstens den Lernerfolg (abgeleitet aus der Überprüfung der Erreichung der Lernziele) und zweitens die Akzeptanz der Lehrveranstaltung, ergeben sich deutlich erkennbare Unterschiede in Abhängigkeit vom Einsatz didaktischer Szenarien und Methoden. Während sich zuvor andere Änderungen (wie zum Beispiel Frontalvorträge der Studierenden zu neuem fachlichen Inhalt) negativ ausgewirkt hatten, zeigten sich in Inverted-Classroom-Szenarien grundsätzlich bessere Erfolge der Lehrveranstaltungen.