Publikation

Inverted Classroom als Antwort auf geänderte Rahmenbedingungen – ein messbarer Erfolg?

Publikation, 2019

Outline

W. Ortner, G. Wagner - Inverted Classroom als Antwort auf geänderte Rahmenbedingungen – ein messbarer Erfolg? - 7. Tag der Lehre, Linz, Österreich, 2019, pp. 106-114

Abstract

Lebenslanges Lernen ist unter anderem gekennzeichnet durch Heterogenität: Verschiedene Lebenssituationen, Vorkenntnisse und andere, durch unterschiedliche Ausprägungen geprägte Rahmenbedingungen beeinflussen die Lehre. Dieser Heterogenität wird zunehmend auch durch Digitalisierung in Verbindung mit innovativen Lehr- und Lernmethoden begegnet. So findet seit vielen Jahren Blended Learning eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten, deren Konzeption von einer Kombination aus virtuellen und Präsenzphasen geprägt ist (vgl. Reinmann 2005, S.4). Wenn Teile der Instruktion in den außerhochschulischen Lernraum zum Selbststudium ausgelagert werden, mit der Intention, die dadurch „frei gewordene“ Präsenzzeit für „anspruchsvollere“ Tätigkeiten zu verwenden (beispielsweise Diskussion oder gemeinsames Lösen von Aufgaben, vgl. Weidlich & Spannagel 2014, S. 237), ist dies das Kernelement des Inverted Classroom Models (ICM) bzw. Flipped Classroom Models. Im Rahmen einer Initiative im Logistikum der FH OÖ in Steyr werden derzeit als Antwort auf geänderte Rahmenbedingungen Konzepte zur Modernisierung und Digitalisierung über eine relevante Anzahl von Lehrveranstaltungen hinweg implementiert. Wenn nun in einer verhältnismäßig großen Initiative neue Konzepte in der Lehre eingesetzt werden, stellt sich die Frage, wie der Erfolg dieser Maßnahmen gemessen werden kann. Der gegenständliche Beitrag befasst sich mit der Umstellung zweier exemplarischer Lehrveranstaltungen und ersten Indizien zum Erfolg dieser Maßnahmen.