Projekt

Möglichkeiten für einen Gepäck-Drop-Off im Hub-Zubringerzug zur Attraktivierung von AIRail-Kooperationen

Projekt

Juli 2018 - dato
Dem Internet of Things (IoT) wird ein hohes Transformationspotenzial für die Wirtschaft prognostiziert, weil durch die Verwendungsdatengewinnung aus Anlagen und der Interaktion (betriebsintern, extern) neue Leistungsmöglichkeiten von Produkten sowie die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle machbar werden. In der Realität ist es aber im Unterschied zum Consumer-Bereich so, dass es noch kaum wirklich funktionsfähige oder für den Mittelstand leistbare IoT-Anwendungen im industriellen Bereich gibt bzw. die Elektronik in bestehenden Geräten und Anlagen nicht anschlussfähig ist. Daher bestehen in den Betrieben hauptsächlich Bestandsanwendungen ohne jegliche Datenanbindung ans Internet und die Fragen der Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Sicherheit können für industrielle Anwender vielfach noch nicht verlässlich beantwortet werden.

Durch das Zusammenwirken des Elektronikunternehmens abatec, des IoT-Spezialisten creative BITS und der FH OÖ soll im Rahmen des Projekts ein „Connectivity-Modul“ als integrierbare als auch autonome Kommunikationseinheit im unteren Kostensegment generiert werden, um gewohnte IoT-Merkmale aus dem Consumer Bereich in den Bereich der industriellen Anwendungen zu heben. Diese Funktion soll sowohl bei neuen Produkten als auch bei Bestandsanlagen eingesetzt werden, die damit IoT-anschlussfähig werden. Gleichzeitig sollen wirtschaftliche Anwendungsfelder und Potenziale für neue Geschäftsmodelle in umfangreicher Weise identifiziert und evaluiert werden.

Ziel der „Universal Data Bridge für IoT-Anwendungen“ ist die Vernetzung verteilter Geräte und Anlagen für die Interoperabilität und Ermöglichung neuer Geschäftsmodelle (Preventive Maintenance, Kundenbindung und Vertiefung der Wertschöpfungskette). Damit besteht die Möglichkeit der Überführung von Bestandsgeräten/-anlagen in die neuen IoT-Technologien (Schlagwort: „Retrofit“). Weiters kann das Data gathering zur Ableitung von Entscheidungshilfen bei der Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen und zukünftigen Produktgestaltungen (Nutzungsprofile) eingesetzt werden.

Als Ergebnis des gemeinsamen Projekts gilt es neben der Konzepterstellung für Hardware und Software im ersten Schritt eine Demoanwendung zu generieren, um frühzeitig neue konkrete Anwendungsmöglichkeiten in verschiedenen Wirtschaftsbereichen zu identifizieren. Danach sollte die Skalierbarkeit der Lösung dargestellt werden. Weiters soll ein Portfolio an neuen Geschäftsmöglichkeiten, das sich aus dem Einsatz des UDB-IoT ergeben kann, entwickelt werden. Den Abschluss bildet die Identifikation und Darstellung der Kundennutzenargumente bzgl. Security, Expertensystem (BigData/Stream Analytics) und Datenbanken.

Forschungsprogramm

FFG TAKE OFF


Das Projekt wird im Rahmen des österreichischen Luftfahrtprogramms TAKE OFF durch das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie gefördert.