Forschungsschwerpunkt

Lebensmitteltechnologie und Ernährung

In diesem interdisziplinären Forschungsschwerpunkt arbeiten mehr als 10 wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Technikerinnen sowie Professoren der Studiengänge Bio- und Umwelttechnik, Verfahrenstechnische Produktion sowie Anlagenbau. In ca. 15 Labors steht eine hervorragende Infrastruktur mit Analysegeräten, Pilotanlagen, Simulationstools und sogar eine eigene Versuchs- und Lehrbrauerei zur Verfügung.

Im Schwerpunkt Bioenergie forscht eine der größten Arbeitsgruppen Österreichs auf diesem Gebiet an der Entwicklung von Produktionsprozessen von „advanced biofuels" (Bioethanol aus Stroh), an der Optimierung von Biogasprozessen und entwickelt integrierte Bioraffineriekonzepte. Im Grundlagenforschungsbereich wird im Projekt „Next Generation Biodiesel" mit Hilfe von Hefen aus Reststoffen wie Maisspindeln und Glycerin die Biodieselproduktion erforscht. Derzeit wird an 5 nationalen und internationalen (Regio13/EU) Projekten, sowie an verschiedensten Industrieprojekten gearbeitet. Ein hervorragendes Analytikerteam sowie das Team Downstreamprocessing (Membrantechnologie etc.) ergänzen die Arbeitsgruppen.

Im Schwerpunkt Lebensmitteltechnologie ist die Erforschung von Pflanzeninhaltsstoffen und ihre Wirkungsweise auf molekularer Ebene die Hauptzielrichtung. Die Zielsetzung besteht darin, ein Verständnis zu erlangen, wie diese Inhaltsstoffe in den menschlichen Stoffwechsel eingreifen und ihn steuern. Daraus abgeleitet können sogenannte funktionelle Lebensmittel entwickelt werden. Folgende Schwerpunkte werden bearbeitet:

>> Inhaltsstoffe von Äpfel und ihre Auswirkung auf den Kohlenhydratstoffwechsel und auf die Kanzerogenität
>> Inhaltsstoffe aus Kohlgemüse und Äpfel und ihre Auswirkung auf die Cytochromaktivität und den Leberstoffwechsel
>> Inhaltsstoffe aus Äpfel, Heidelbeere, Kirsche usw. und ihre Auswirkung auf adrenerge Rezeptoren
>> Weiterentwicklung von Technologien im Bereich Protein-Protein Interaktion

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