Forschungsschwerpunkt

Leben im Alter

Die wachsende Zahl älterer Menschen mit Betreuungsbedarf ist eine zentrale gesellschaftliche Herausforderung. Dies erfordert einen Innovationsschub bei der Gestaltung der Strukturen und Prozesse von Dienstleistungen für Menschen im Alter. Damit verbunden ist eine steigende Nachfrage nach technischen Lebenshilfen, assistierenden Technologien sowie Informations- und Kommunikationstechnologien.

Der Forschungsschwerpunkt Leben im Alter (LIA) zielt auf die Entwicklung neuer Konzepte für ambulante, teilstationäre und stationäre Leistungsangebote. Innovative technischer Lösungen im Bereich assistierender Systeme, technischer Lebenshilfen, mobiler nichtinvasiver Systeme für Diagnostik, Telemonitoring und präventiver Technologien sollen entwickelt werden.

LIA ist ein interdisziplinärer Forschungsschwerpunkt der FH OÖ, in dem die Fakultät für Gesundheit und Soziales in Linz und die Fakultät für Informatik, Kommunikation und Medien in Hagenberg kooperieren. Ein intensives Zusammenspiel von technischer Innovation mit sozial- und wirtschaftswissenschaftlicher Forschung soll garantieren, dass die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit marktgerecht erfolgt. Sozialwissenschaftliche Forschung mit einem ressourcen- und gemeinwesenorientierten Ansatz stellt in allen Forschungsthemen sicher, dass die Entwicklungen in den Bereichen Medizintechnik oder Medizininformatik den Bedürfnissen älterer Menschen entsprechen und bei diesen Akzeptanz finden.

Mit „Leben im Alter" positioniert sich die FH OÖ nachhaltig als Zentrum für Forschung & Entwicklung im Bereich von Unterstützungsprozessen und -technologien für Menschen im Alter. Dazu gehört auch das Knüpfen eines Netzwerkes mit relevanten Institutionen und Unternehmen aus Wissenschaft und Praxis. LIA setzt auf eine enge Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und bietet fundiertes Know-how, intensive Marktkenntnis und empirische Analysen über spezifische Erfordernisse. Damit entsteht eine Brücke zwischen Produzenten und Anwendern technischer Lösungen.

 

Assistive Technology Lab

Für die Entwicklung von bedarfsgerechten Mensch-Technik-Systemen werden spezielle Software Engineering Methoden und Werkzeuge benötigt. Die Forschungsgruppe entwirft und entwickelt adaptive und assistierende Systeme unter Berücksichtigung von spezifischen Einschränkungen (z.B. durch das Alter oder eine Behinderung) und Anforderungen (z.B. Arbeitsleben).

 

e-Health – Integrierte Versorgung

Moderne Gesundheitssysteme verlangen nach IT-Unterstützung der Integrierten Versorgung (e-Health) genauso wie nach technischer und semantischer Interoperabilität (Integrating the Healthcare Enterprise – IHE). Neben der technischen Umsetzung forscht diese Gruppe auch an Versorgungsprozessen und Pflegemanagement.

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