Forschungsschwerpunkt

Werkstoff- und Produktionstechnik

Im Zentrum dieses Schwerpunktes steht die optimierte und materialspezifische Verarbeitung von Polymerwerkstoffen und Metallen. Die Extrusionstechnik, das Spritzgießen und das Thermoformen stehen im Mittelpunkt der Forschungstätigkeiten in der Kunststofftechnik, wobei ein spezieller Fokus auf die tribologischen und rheologischen Wechselwirkungen in Kunststoffverarbeitungsanlagen und ‑werkzeugen gelegt wird.

Die Verbesserung der Eigenschaften von Werkzeugstählen und von modernen Stählen für den Leichtbau bildet den Kern der F&E-Tätigkeit bei den Metallen, wobei die Wärmebehandlungs-, Umform- und Oberflächentechnik im Vordergrund steht.

Für die Forschung und Entwicklung in Kunststoffverarbeitungsprozessen stehen zwei Thermoformanlagen, ein Messextruder und eine Blasfolienanlage zur Verfügung. Die unterschiedlichen Methoden der Werkstoffprüfung (mechanische und tribologische Prüfverfahren, Hochdruckkapillarrheometrie, Rheotens-Dehnrheometrie, 3D Röntgen-CT, etc.) und ‑charakterisierung (DSC, DMA, REM mit EDX, Konfokalmikroskopie, Kontaktwinkelmessung, XRD, GDOES, Metallographie, Abschreck-Umform-Dilatometrie, etc.) schaffen die dafür notwendige experimentelle Basis zur Generierung von Werkstoffdaten, welche durch moderne Simulationstechniken ergänzt wird.

Der Fokus der aktuellen F&E-Aktivitäten liegt dabei auf den Bereichen:

>> Kunststoffverarbeitung (Kunststofftribologie, Praktische Rheologie, Simulation von Kunststoffverarbeitungsprozessen, Schneckenplastifiziersysteme, Spritzgießen, Thermoformen)
>> Umformtechnik (Kalt- und Warmumformen, Leichtmetallumformen, Werkzeugverschleiß)>> Wärmebehandlungstechnik (Prozessoptimierung, Oberflächenhärtung)Oberflächentechnik (Plasmanitrieren, PACVD, Verschleißverhalten)
>> Metallurgie und Legierungsentwicklung (ESU, Höchstfeste Stähle, Werkzeugstähle)
>> Rapid-Prototyping, -Tooling, -Manufacturing

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