Forschungsschwerpunkt

Mess- und Prüftechnik

Der Fokus dieses F&E-Schwerpunkts liegt in der zerstörungsfreien Prüfung (ZfP, NDT Non-Destructive Testing) von Werkstoffen und Bauteilen. Dabei nehmen die Verfahren ‚3D-Röntgencomputertomografie (CT)′ und ‚Aktive Thermografie′ eine zentrale Stellung ein.   

Zerstörungsfreie Prüfung

Mit CT kann man etwa das Innenleben von 3D-Strukturen (Metalle, Kunststoffe, etc.) zerstörungsfrei erfassen und Werkstoffe 3-dimensional charakterisieren. Hierfür stehen zwei moderne Computertomografen mit unterschiedlichen Energien bzw. Auflösungen (0,3mm bis 0,4µm) zur Verfügung, die Teile mit einer Größe von 2m bis 1mm scannen können.

Bei den aktiven thermischen Messverfahren handelt es sich um schnelle bildgebende Methoden zur Untersuchung eines zuvor im Prüfkörper angeregten Wärmeflusses mittels Infrarot-Kameras. Mithilfe neuester Infrarottechnologie (Temperaturauflösungen < 20 mK, Bildwiederholraten im kHz-Bereich) kann man aus dem zeitlichen Temperaturverlauf an der Objektoberfläche auf Defekte im Objektinneren oder auf Materialeigenschaften schließen.

Darüber hinaus werden Projekte aus optischer Messtechnik, Schall- und Schwingungstechnik und industrieller Bildverarbeitung durchgeführt. Häufig werden dafür auch eigene Testaufbauten und Prüfstände entwickelt. Die umfangreiche und modernste Geräteausstattung umfasst neben den beiden Röntgen-Computertomografen auch einen optischen 3D-Scanner, mehrere Spektrometer, einen Shearografie-Messplatz, Infrarot-Kameras, ein Vibrometer, Schallintensitätssonden, eine Ausrüstung zur Modal-Analyse, umfangreiches Bildverarbeitungs-Equipment und vieles mehr.

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