Publikation

Automatisiertes Fahren im Kontext der Gütermobilität

Outline:

M. Neubauer, A. Pell, O. Schauer - Automatisiertes Fahren im Kontext der Gütermobilität in Jahrbuch der Logistikforschung (Editors: Karl F. Dörner, Matthias Prandtstetter, Friedrich P. Starkl, Tina Wakolbinger (Hrsg.)) - Trauner Verlag Linz, 2017

Abstract:

Die Automatisierung des Gütertransports im betrieblichen Kontext und auf öffentlichen Straßen repräsentiert ein wesentliches Gestaltungselement aktueller und zukünftiger Gütermobilität. Die Optimierung innerbetrieblicher Transporte mittels Fahrerloser Transportsysteme (FTS) blickt bereits auf eine über 60-jährige Geschichte zurück und befindet sich aufgrund der zunehmenden Vernetzung sowie neuer und preiswerter technologischer Innovationen gegenwärtig in der nächsten Evolutionsstufe. Dabei stehen der sichere Transport, die Interaktion zwischen Fahrzeugen und Menschen und ein intelligentes Energiemanagement im Mittelpunkt. Darüber hinaus ist die nachhaltige Gestaltung von Gütertransporten auf öffentlichen Straßen ein wichtiges Gestaltungselement der Gütermobilität. Automatisierte und vernetzte Fahrzeuge sollen hier zukünftig etwa zur effizienteren Nutzung bestehender Infrastrukturen, der Steigerung der Sicherheit, oder der Reduktion von Emissionen und Treibstoffkosten positiv beitragen. Bei der integrativen Bertachtung der Automatisierung inner- und überbetrieblicher Transporte auf öffentlichen Straßen wird die Vernetzung, im Sinne einer durchgängigen Transport-kette, zur ganzheitlichen Optimierung evident. Der vorliegende Bei-trag berichtet Teilergebnisse einer Erhebung zu relevanten Anwendungsfällen von vernetztem und automatisiertem Fahren im Kontext der Gütermobilität. Es werden Anwendungsbereiche, die von österreichischen Stakeholdern als relevant identifiziert wurden, skizziert und vor dem Hintergrund des Standes der Technik diskutiert.