Publikation

Smart Buildings/Plusenergie/NZEBs/Gebäudeautomation - aus der Sicht der NutzerInnen und Aspekte von Sicherheit und Datenschutz

Outline:

H. C. Leindecker - Smart Buildings/Plusenergie/NZEBs/Gebäudeautomation - aus der Sicht der NutzerInnen und Aspekte von Sicherheit und Datenschutz - Thermografie Forum Eugendorf 2017, Eugendorf, Österreich, 2017, pp. 14

Abstract:

Energieoptimierung ist im Begriff, ganz neue Dimensionen zu ermöglichen: Gebäude als kleine Kraftwerke, die eine gewisse Autarkie ermöglichen und sogar die Mobilität versorgen, sind – obwohl noch längere Zeit nicht wirtschaftlich – die Zukunft. Niedrigstenergiestandard sind Standard, sogenannte Aktivhäuser, entwickelt aus dem lange bekannten Passivhaus-Standard, werden in allen Varianten erprobt und in Gebäudebewertungen bilanziert. Aktive Komponenten, wie Photovoltaik-Anlagen, verbessern in der Regel die Bilanz. Diese Zielrichtung entspricht im Prinzip genau den Vorgaben der „EU-Gebäuderichtlinie (EPBD)“ von 2010, welche für alle Gebäude ab 2021 das „Nearly zero-energy building – NZEB“ fordert, für behördlich genutzte Gebäude sogar schon ab 2019. Der „nationale Plan“ in Form von Anforderungen für Ergebnisse im Energieausweis sollte in Österreich den Weg für die Umsetzung dieser Vorgaben vorzeichnen. Die umfassende Bewertung nach „klimaaktiv“ kann als Grundlage für eine hohe Energieeffizienz und NutzerInnenzufriedenheit in Gebäuden verstanden werden. Dieser Beitrag soll auf Basis der Ziele von klimaaktiv speziell auf die Ziele und die Sinnhaftigkeit der Energieoptimierung mittels Gebäudeautomation von Gebäuden ausloten. Dass durch Gebäudeautomation theoretisch die Energieeffizienz und auch die Behaglichkeit optimiert werden kann, ist bekannt. In Bürogebäuden ist ein Mindestmaß an Gebäudeautomation bereits Standard. Es werden aber auch immer öfter Fälle bekannt, wo Gebäudeautomation auf großen Widerstand durch die NutzerInnen stößt, speziell dann, wenn Fehler in Planung und Ausführung begangen worden sind oder Sicherheit und Datenschutz nicht gewährleistet werden können. Daher wird speziell auf die nutzerrelevanten Aspekte der Gebäudeautomation eingegangen und die Potentiale, aber auch die Grenzen werden auslotet.

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