Publikation

Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken der Chemielogistik in Zentral- und Osteuropa

Outline:

H. Hofmann-Prokopczyk, F. Starkl - Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken der Chemielogistik in Zentral- und Osteuropa - Tagungsband des 4. Forschungsforum der österreichischen Fachhochschulen, Pinkafeld, Österreich, 2010, pp. 484-486

Abstract:

Für zentral- und osteuropäische Chemiestandorte gelten die Geschäftsbeziehungen West-Ost als äußerst zukunftsreich. Die Sicherung der Wettbewerbsposition der Chemischen Industrie in Zentral- und Osteuropa hängt jedoch maßgeblich von der Bildung wettbewerbsfähiger Cluster im Bereich der Rohstoffbereitstellung sowie der kooperativen Zusammenarbeit bzw. Bündelung der Interessen gegenüber politischen Entscheidungsträgern im Bereich der Infrastrukturplanung und -bereitstellung ab. Die derzeitigen Entwicklungen im Bereich der Logistikinfrastruktur hinken dennoch den Anforderungen der Wirtschaft nach. Fehlende Harmonisierung von technischen, administrativen und sozialen Rechtswerken (nationale Standards), mangelnde länder- und verkehrsträgerübergreifende Infrastrukturplanung und -entwicklung, fehlende Interoperabilität von Schienensystemen oder Mangel an intermodalen Logistikknoten sind Abrisse jener Optimierungspotentiale die derzeit diskutiert werden. Das EU-Projekt „ChemLog – Chemical Logistics Cooperation in Central and Eastern“ Europe fokussiert diese Handlungserfordernisse, mit dem Ziel der Verbesserung der logistischen Infrastruktur in Zentral- und Osteuropa, Bildung von Logistikkooperationen sowie zur nachhaltigen Festigung der Wettbewerbsposition zentral- und osteuropäischer Standorte der Chemischen Industrie.

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