Projekt

Smart Traffic

Beschreibung:

In Zeiten zunehmenden Straßenverkehrsaufkommens geht sehr viel Energie, Zeit und Geld durch Verkehrsstaus verloren, wobei die Umwelt zusätzlich belastet wird. Die Vermeidung von Staus ist insofern in vielerlei Hinsicht vorteilhaft.

Viele Verkehrsstaus werden durch eindeutig identifizierbare Situationen (z.B. Baustelle, Unfall) ausgelöst. Um ein Anwachsen des daraus folgenden Staus möglichst zu unterbinden, ist eine rasche verbreitung der Information darüber essentiell. Der übliche Vorgang, mit einer derartigen Situation umzugehen ist Meldung an eine Radiostation und anschließende Verteilung der Information via Broadcast (Sprache, TMC). Das ist mit einer teilweise deutlichen Zeitverzögerung verbunden, was zur Folge hat, dass sich die Verkehrsbehinderung deutlich vergrößert (großräumiger, mehr Fahrzeuge involviert). Ein anderer Ansatz im Umgang mit einer plötzlich auftretenden Verkehrsbehinderung ist die schnelle (und eher lokale) der Information darüber durch Verteilung von Auto-zu-Auto. Das hat eine wesentlich schnellere Verbreitung der Information an einen unmittelbar involvierten Empfängerkreis zur Folge und das Potenzial zur Vermeidung der Ausbreitung des Staus.

In diesem Projekt wird untersucht, wie groß der Gewinn der Stauvermeidung (in eine derartige Maßzahl können beispielsweise die Zahl der involvierten Fahrzeuge sowie die geografische Ausdehnung o.Ä. eingehen) in Abhängigkeit der Verteilungsart der Information. Dabei ist zu untersuchen, welche Verteilungsart für welche Situation die beste Lösung darstellt: lokal, "global" oder eine Kombination davon.

2012-05-01 - 2014-12-31

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Forschungseinheiten:

Forschungsprogramm:

Regio 13

Das Projekt wurde im Rahmen des EU-Programms "Regionale Wettbewerbsfähigkeit OÖ 2007-2013 (Regio 13)" aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) sowie aus Mitteln des Landes OÖ gefördert.

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