Projekt

European Programme for Sustainable ICT in Academic Education

Beschreibung:

Informations-und Kommunikationstechnologie (IKT) durchdringt fast alle Aspekte unseres Lebens und hat in sämtlichen Bereichen der Wirtschaft, von der Produktion und Logistik bis hin zu Einzelhandel und Gesundheitswesen, grundlegende Bedeutung erlangt. Die heutige EDV weist jedoch eine geringe Energieeffizienz auf, hat einen wachsenden Anteil an der globalen Energiebilanz, und trägt zunehmend zur Emission von Treibhausgasen und damit zur Erderwärmung bei. Die CO2-Emissionen von Rechenzentren nehmen mit immer größer werdenden Serverfarmen zu, und IKT-Geräte von Endanwendern haben bereits den größten Anteil am IKT-Energieverbrauch - allen voran Mobiltelefone, PCs und Fernsehgeräte. Wenn wir das Problem der knappen Energieressourcen lösen und künftigen Generationen eine saubere und gesunde Erde hinterlassen wollen, müssen wir die durch IKT verursachte Energie- und Rohstoffverschwendung verringern. Das Projekt EPSIAE startete im Frühjahr 2010 mit einem Konsortium aus sechs europäischen Universitäten, die ihre Bestrebungen zur Aufnahme von IKT-Nachhaltigkeit in die Studienpläne untereinander abstimmen werden. Das Ziel ist es, den Studierenden einerseits ein Bewusstsein für die Notwendigkeit nachhaltiger IKT zu geben, und sie andererseits mit verschiedenen Aspekten zur Lösung der Probleme des Energie-und Materialverbrauchs durch IKT bekanntzumachen.

Das EPSIAE Projekt ist Teil eines Kurses an der jeweiligen Heimatuniversität, wobei die Ausbildungsschwerpunkte der teilnehmenden Universitäten in das Projekt einfließen. Die Studierenden werden an der Heimuniversität Kurse zu nachhaltiger IKT besuchen, an Diskussionen und Workshops teilnehmen, und in Gruppenarbeiten bestimmte Themen zu nachhaltiger IKT behandeln. 14 Lehrende und 62 Studenten werden an dem Projekt teilnehmen, und das Ausbildungsniveau der Studierenden wird vom 3. Jahr des Bachelor- bis hin zum ersten Jahr des Masterstudiums reichen. Während eines zweiwöchigen internationalen Besuchs in den Niederlanden werden sich die Studierenden aller teilnehmenden Universitäten treffen um Vorträge zu hören, an Diskussionen und Workshops teilzunehmen, IKT-Unternehmen zu besuchen und das Ergebnis ihrer Gruppenarbeit sowohl ihren internationalen Kollegen als auch Vertretern verschiedenster Unternehmen zu präsentieren. Die Studierenden werden dabei ihre Projekte in internationalen Gruppenarbeiten weiterführen, wodurch neue Ideen entstehen und die Lösungen angepasst werden sollen. Dieser Teil des Projekts wird in einem herzeigbaren Stück (z. B. einem Poster oder Video) resultieren, das schließlich in einem Museum, Konferenzsaal oder einer öffentlichen Halle ausgestellt werden wir. Dadurch können ein breiteres Publikum erreicht und mögliche Lösungswege aufgezeigt werden.

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10/2010 - 9/2013

Leitung:

Personen:

Forschungsschwerpunkte:

Kooperationen:

  • Birmingham City University
  • Inholland University of Applied Sciences
  • Metropolia University
  • National Technical University of Athens
  • University of Ljubljana

Forschungsprogramm: