Projekt

Catch me if you can

Beschreibung:

Motivation

Ladendiebstahl von Kindern und Jugendlichen ist ein vielschichtiges und aktuelles Thema. Studien zeigen, dass Beginn, Höhepunkt der Belastung sowie Rückgang bzw. Abbruch der Delinquenz beim Ladendiebstahl früher erfolgen als bei anderen Delikten. Laut österreichischer Polizeilicher Kriminalstatistik (2008) sind 20 % der des Ladendiebstahls tatverdächtigen Personen Jugendliche (14- bis unter 18Jährige) und 8 % Kinder (unter 14 Jahren). Um ein umfassendes Verständnis für das Problem Ladendiebstahl zu erhalten, ist die Betrachtung aus Sicht der Betriebswirtschaft und Logistik, Kriminalsoziologie und Strafrecht von besonderem Interesse. Diese interdisziplinäre Sichtweise ist daher Grundlage für das vorliegende Projekt.

Projektstruktur

Im Rahmen der Projektstruktur wird den SchülerforscherInnen zuerst das notwendige themenbezogene Grundwissen (aus den Bereichen Betriebswirtschaft und Logistik, Kriminalsoziologie und Strafrecht) vermittelt. Im Anschluss werden mit aktiver Beteiligung der SchülerforscherInnen themenbezogene quantitative und qualitative Befragungen durchgeführt. Die Auswertung der Ergebnisse erfolgt ebenfalls unter Einbeziehung der SchülerforscherInnen. Weiterführende Auswertungen sowie die wissenschaftliche Verwertung erfolgt seitens des Forscherteams der FH OÖ und JKU. Abschluss des Projektes ist die Entwicklung von Präventionsmaßnahmen. Diese erfolgt in Zusammenarbeit mit den SchülerforscherInnen, LehrerInnen sowie den Partnern NEUSTART und Kriminalpolizeilicher Beratungsdienst.

Ergebnisse

Das Hauptergebnis liegt in der erstmaligen interdisziplinären Erforschung des Ladendiebstahls von Kindern und Jugendlichen in Oberösterreich. Durch die gemeinsame Erarbeitung des Themas mit den SchülerforscherInnen wird diesen gleichzeitig vor Augen geführt, welche Konsequenzen Ladendiebstahl für sie hat. Entsprechend können die SchülerforscherInnen ihre Sichtweisen, Erfahrung und ihre jugendliche Denkweise in die Entwicklung der Präventionsmaßnahmen einbringen.

10/2010 - 9/2012

Leitung:

Personen:

Forschungsschwerpunkte:

Forschungseinheiten:

Kooperationen:

  • Johannes-Kepler-Universität

Forschungsprogramm:

Sparkling Science

Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogrammes Sparkling Science vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung gefördert.

logo