Projekt

AGT-ASC - Adaptive Supply Chain

Beschreibung:

Ziel des Projektes ASC – Adaptive Supply Chain ist die Schaffung eines durchgängigen, transparenten und adaptiven Wertschöpfungsnetzwerkes. Der Ausgangspunkt des Pilotprojektes ist das Unternehmen der Alois Pöttinger Maschinenfabrik Ges.m.b.H in Grieskirchen, mitsamt seinen vorgelagerten Lieferanten und den nachgelagerten Händlern und Endkunden. Aufgrund der schwankenden Kundenbedarfe, der hohen Variantenvielfalt bei kleinen Losen, der teuren Bestände in den Fertiglagern und geringer Flexibilität in den Produktionseinheiten, ist es notwendig, einerseits das Wertschöpfungsnetzwerk zu optimieren, andererseits auch die Planungsorganisation zu analysieren und ggf. zu reorganisieren, um ein Gesamtoptimum zu erreichen. Das Projekt ASC kann einen wesentlichen Motor für den Innovations- und Wirtschaftsraum OÖ darstellen, da 40 % der Wertschöpfung im Netzwerk der Alois Pöttinger Maschinenfabrik Ges.m.b.H in der Region realisiert werden und somit eine Reihe an OÖ Unternehmen direkt im Projekt involviert ist und vom Know-how Zuwachs unmittelbar profitiert.

Die schnellstmögliche Anpassung an komplexe Wertschöpfungsnetzwerke an veränderliche Zielszenarien – wurde als zukünftig benötigte Kernkompetenz erkannt – ist aber unter den gegebenen Voraussetzungen nicht realisierbar.

  • Die ständig steigende Variantenvielfalt bei gleichzeitig sinkenden Variantengrößen in Kombination mit der Intransparenz im Wertschöpfungsnetzwerk führt in turbulenten Märkten zu großen Unsicherheiten (vor allem in der Planung) und Orientierungslosigkeit.
  • Die komplexe Händlerstruktur in Kombination mit der fehlenden automatisierten und standardisierten Anbindung der Händler und Endkunden führt zu langen informationsseitigen Durchlaufzeiten, welche in turbulenten Märkten einen wesentlichen Nachteil im Wettbewerb darstellen.

 

Publikationen: