Projekt

Effektives Supply Chain Information Management in Wertschöpfungsnetzwerken mittels Enterprise 2.0

Beschreibung:

Die gemeinschaftliche Nutzbarmachung relevanter Daten und Informationen wie zum Beispiel Planungsdaten zwischen Wertschöpfungspartnern in Supply Chains stellt einen entscheidenden Wettbewerbsfaktor in einem zunehmend internationalen und von hohem Kostendruck gekennzeichneten Markt dar. Neben den dafür notwendigen technischen Voraussetzungen wie zum Beispiel EDI Anbindungen und hohen Investitionskosten sind vor allem die daraus resultierenden, langfristigen Abhängigkeiten der Grund, dass solche Lösungen nur in sehr stabilen Supply Chains mit meist großen, finanzkräftigen Unternehmen Anwendung finden und kleine und mittelgroße Unternehmen ausgeschlossen sind. Langfristige und unflexible Kooperationen verringern wiederum die Innovations-Geschwindigkeit und widersprechen dem Streben nach flexibler, globaler Vernetzung. Die aktuell diskutierten Konzepte und Technologien des Enterprise 2.0, also der Nutzung von Web 2.0 in und zwischen Unternehmen, sowie die Konzepte zur semantischen Repräsentation von Wissen, bieten das Potenzial für flexiblen, leichtgewichtigen und kostengünstigen Informations- und Wissensaustausch im Zuge des Supply Chain Information Management.

Das primäre Ziel des Projektes ist es, eine den Anforderungen von Wertschöpfungspartnern in Supply Chains entsprechende Vorgehensweise zur effektiven und effizienten Identifikation, Aufbereitung und Kumulation und dem anschließenden Austausch relevanter Supply Chain Informationen zu entwickeln, diese mit state-of-the-art Enterprise 2.0 Konzepten und Werkzeugen sowie semantischen Repräsenationstechnologien zu implementieren und im Rahmen von Pilotprojekten exemplarisch mit Wertschöpfungspartnern in einer Supply Chain umzusetzen.

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4/2009 - 3/2012

Leitung:

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Forschungsschwerpunkte:

Forschungseinheiten:

Forschungsprogramm:

FFG COIN

Das Projekt wird im Programm COIN Cooperation & Innovation durch das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend sowie das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie gefördert.

Publikationen: