Projekt

LOG - Innovative Konzepte zur kooperativen Schwundbekämpfung

Beschreibung:

In jeder Supply Chain kommt es zu Shrinkage. Wobei 'Shrinkage' als Bestandsverlust definiert werden kann, welcher durch eine Kombination aus Diebstahl (durch "Kunden" und Mitarbeiter), Prozessfehler und Betrug durch Lieferanten hervorgerufen wird. Dieser Umstand ist an jeder Stufe der Supply Chain anzutreffen, der Verlust ist jedoch in den Filialen am höchsten. Durch die niedrigen Gewinnmargen im Handel (in Österreich ca. 0,5-1,5% des Umsatzes) stellt dies ein erhebliches Problem dar. Diebstahl in den Filialen führt dazu, dass Ware bewußt nicht im Regel präsentiert wird (aus Angst, dass die Ware gestohlen wird) oder die Ware nicht automatisch nachbestellt und damit nachgeliefert wird (Ware ist nicht physisch verfügbar obwohl datentechnisch noch ein Bestand geführt wird. In Folge tritt Unzufriedenheit beim Kunden und damit ein hoher Umsatzverlust ein.
Ziel des Projektes ist die Reduktion von Inventurdifferenzen bei gleichzeitiger Steigerung des Umsatzes. Dies soll durch eine strukturierte und wissenschaftliche Vorgehensweise erfolgen. Wesentlich in diesem Projekt ist die Zusammenarbeit zwischen Praxis und Wissenschaft, mit dem Ziel, fundierte und vor allem in der Praxis einsetzbare Ergebnisse zu erzielen.
Wesentliche Inhalte des Projektes sind:
- Definition und Auswahl von Hot Stores und Hot Products
- Ausführliche Analyse der Hot Stores und Hot Products: Identifikation von Eigenschaften, in denen sich Hot Stores und Hot Products von nicht gefährdeten Filialen und Produkten unterscheiden
- Aufdecken und Bewerten von Schwachstellen
- Darstellung und Bewertung von Gegenmaßnahmen
- Auswahl und Durchführung von Pilotprojekten
- Evaluierung sowie Kosten-Nutzen-Bewertung der Pilotprojekte

2008-01-01 - 2010-04-30

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Forschungseinheiten:

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Forschungsprogramm:

Auftragsprojekt

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