Projekt

Computertomograph/Zerstörungs

Beschreibung:

Eine internationale Jury hat Mitte Mai aus 65 eingereichten Projekten 20 Projekte mit einer Fördersumme von 10,6 Mio Euro ausgewählt und genehmigt. Das Projekt der FH-Wels ist mit einer Gesamtsumme von 3,4 Mio Euro auf fünf Jahre das größte. Die Attraktivität des FH-Standortes Wels nimmt dadurch deutlich zu, insbesondere weil im Rahmen dieses Projektes die apparative und finanzielle Ausstattung deutlich verbessert wird und der Anschluss an die internationale Spitzenforschung in ausgewählten Zukunftstechnologien wie Neue Werkstoffe und Brennstoffzelle erfolgt.

In dem geplanten Projekt arbeiten 7 FH-Studiengänge (Automation Engineering, Sensorik und Mikrosysteme, Material-und Verarbeitungstechnik,...) des Standortes Wels mit 11 Firmen (z.B. FACC, Bombardier Rotax, Gruber&Kaja,...) und 6 Forschungseinrichtungen am Aufbau von neuen Verfahren zur zerstörungsfreien und insbesondere auch In-situ-Charakterisierung von Werkstoffen, Bauteilen und komplexen Systemen wie z.B. der Brennstoffzelle zusammen.

Im Rahmen des Projektes wird ein in Österreich bis jetzt nicht verfügbares Computertomographie-Gerät (CT) für industrielle Anwendungen angeschafft und entsprechende Infrastruktur aufgebaut. Die Computertomographie ist eine sehr gut etablierte Methode in der Medizin, die in den letzten Jahren immer mehr für industrielle Anwendungen zum Einsatz kommt. CT ist eine zerstörungsfreie Methode, um Bauteile 3-dimensional zu vermessen, um versteckte Fehler (z.B. Lunker, Risse, Verunreinigungen, Poren, Materialfehler, Materialübergänge,...) in der Tiefe eines Werkstoffes zu detektieren oder um Veränderungen von Bauteilen während eines Prozesses (z.B. Brennstoffzelle im Betrieb) zu beobachten. Die zerstörungsfreie Charakterisierung von Werkstoffen und Bauteilen stellt einen entscheidenden Schlüssel bei der Produkt- und Verfahrensentwicklung dar.

3/2004 - 2/2009

Leitung:

Personen:

Forschungsschwerpunkte:

Forschungseinheiten:

Forschungsprogramm:

FFG FHplus

Das Projekt wird durch das Programm FHplus der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG unterstützt.

Publikationen: