Projekt

Com3d-XCT: Competence Center for High-Resolution 3D X-ray Imaging

Beschreibung:

In vielen Sektoren, z.B. im Automobil- und Luftfahrtbereich, ist die zerstörungsfreie Prüfung (ZfP) von Bauteilen mittels Mikro-Computertomographie (XCT) eine wichtige Aufgabe. Jedoch wachsen durch immer komplexere Materialkombinationen die Ansprüche an ZfP-Methoden, weshalb neue, multi-disziplinäre ZfP-Ansätze entwickelt werden müssen.

Die im Projekt „Com3d-XCT“ eingesetzten Computertomographie-Systeme der Fachhochschule Oberösterreich (Campus Wels, Österreich) und dem Labor für Röntgen- und Neutronen-Computertomografie in Telč (Centrum excelence Telč, Tschechische Republik) sind hochmoderne Röntgenbildgebungssysteme, die in ihrer Konfiguration weltweit einzigartig sind. Das primäre Ziel von „Com3d-XCT“, welches im Zuge der Interreg AT-CZ - Programm gefördert wird, ist der Aufbau eines grenzüberschreitenden Forschungsnetzwerks zur kombinierten Untersuchung von fortschrittlichen Materialsystemen mit mehreren XCT-Systemen. Der kombinierte Ansatz liefert dabei im Vergleich zu gängigen Methoden ein Vielfaches an dreidimensionaler Information.

Das Kompetenzzentrum Holz GmbH (Wood-KPlus) ist als Oberösterreichischer strategischer Partner im Bereich fortschrittliche Baumaterialien im Projekt „Com3d-XCT“ engagiert. Weiterer Partner im Bereich ´fortschrittliche Materialien´ ist die Fachhochschule Salzburg.

Die kombinierte, multimodale Untersuchung von Proben mit den modernen XCT-Systemen in Wels und Telč erlaubt die detaillierte dreidimensionale Charakterisierung verschiedenster Materialsysteme, z.B. von Holz-Polymer-Verbundwerkstoffen, generativ gefertigten Naturfaser-verstärkte Kunststoffen und Tannin-Schäumen.

 

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2016-10-01 - 2019-09-30

Leitung:

Personen:

Forschungsschwerpunkte:

Forschungseinheiten:

Kooperationen:

  • FACHHOCHSCHULE SALZBURG GmbH Campus Kuchl
  • Kompetenzzentrum Holz GmbH

Forschungsprogramm:

EU Interreg Österreich Tschechien 2014-2020
Das Projekt wird im Rahmen des Programmes "Interreg Österreich - Tschechien 2014-2020" aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionalentwickung (EFRE) sowie aus Mitteln des Landes OÖ gefördert. logo