Projekt

ProFVK - Industrielle Produktionsprozesse für die Verarbeitung von FaserVerbundKundststoffen und zur Herstellung von Leichtbaustrukturen

Beschreibung:

Faserverbundkunststoffe (FVK) sind in den letzten Jahren zum Synonym für werkstofflichen Leichtbau geworden. Das enorme Potential von FVK im Leichtbau ist unbestritten. Einer der größten Nachteile von Bauteilen aus FVK sind deren aufwendige Herstellungsprozesse und damit bedingt auch die hohen Bauteilkosten. Derzeit verfügbare Herstellungsprozesse lassen den Einsatz von FVK nur in sehr ausgewählten Bauteilen zu (wie z.B. in der Luftfahrtindustrie). Um die Wettbewerbsfähigkeit dieser Werkstoffklasse zu erhöhen müssen alle Anstrengungen dahingehend unternommen werden, die Herstellungsprozesse drastisch zu verbessern bzw. neu zu überdenken. Insbesondere bei thermoplastischen Faserverbundkunststoffen (tpFVK), um welche es in diesem Projekt im Speziellen geht, sind sowohl die Materialien als auch die Verarbeitungsprozesse noch nicht ausgereift. Dazu ist es im ersten Schritt notwendig, die Grundlagen für die Faser-Matrix-Kombinationen und die einzelnen Prozesse zu erarbeiten, um dann in weiterer Folge diese für die Optimierung der Prozessschritte zu verwenden. Im Rahmen dieses Projektes sollen nun, überblicksweise dargestellt, folgende grundlegende Themenstellungen bearbeitet werden: Welche Faser-Matrix-Kombinationen ergeben, unter Berücksichtigung der Zusammensetzung, welche Eigenschaften in Tapes und Sheets? Wie können diese modifiziert werden? Mit welchen Prozessen können solche Materialien zu einem Verbund (inkl. Kernen, lokalen Verstärkungen, Ablegelayouts) zusammengeführt werden? Wie wirken sich die Verarbeitungswege auf die auf die Materialeigenschaften aus? Wie können solche Materialien dreidimensional geformt werden? Wie können solche Prozesse effizient gestaltet werden?

 

 

2016-02-01 - dato

Leitung:

Forschungsschwerpunkte:

Forschungseinheiten:

Forschungsprogramm:

IWB 2020

Das Projekt wurde im Rahmen des Strukturfondsprogramms „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung Österreich 2014-2020 mit EU-Mitteln aus dem EFRE (Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung) sowie aus Mitteln des Landes OÖ gefördert.

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