Projekt

aDrive

Beschreibung:

Das Straßenverkehrsaufkommen durch den Individualverkehr ist hoch und wird laut Prognosen weiter steigen (z.B. Verkehrsprognose Österreich 2025+ vom Juni 2009). In Zeiten wie diesen wird eine effizientere und vor allem sicherere Nutzung der bestehenden Verkehrsinfrastruktur immer unabdingbarer. Ein wesentliches Problem stellt dabei das individuelle Fahrverhalten mancher Verkehrsteilnehmer dar, die durch eine rücksichtslose oder unökonomische Fahrweise mitunter ein ausschlaggebender Grund für die Entstehung von Stop-and-Go-Verkehr oder Gefahrensituationen sind. In den vergangenen Jahren gewann die Automatisierung und Autonomisierung des Verkehrs immer mehr an Bedeutung. Durch eine Minimierung des menschlichen Einflusses im Verkehr können viele Unfälle bereits im Vorhinein verhindert werden, zudem erlauben derartige Konzepte einen ökonomischeren Betrieb des Fahrzeugs sowie eine effizientere Nutzung der ohnehin begrenzten Verkehrsinfrastruktur.

In diesem Projekt werden Modelle zur Abbildung menschlichen Fahrverhaltens sowie unterschiedlicher Formen automatisierten bzw. autonomen Verkehrs, die für künftige Verkehrssimulationen verwendet werden können, entwickelt. Im Zuge der Untersuchungen erfolgt eine Ableitung von verschiedenen Kennzahlen, die es ermöglichen sollen, diese unterschiedlichen Konzepte in Hinblick auf deren Effizienz (z.B. Senkung Treibstoffverbrauch, Senkung Unfallhäufigkeiten, Erhöhung der Verkehrsdichte) zu bewerten.